Psychotherapie in Berlin

“Panta rhei – Alles fließt” Heraklit

In meiner Praxis für körperorientierte Psychotherapie und Traumatherapie in Berlin Prenzlauer Berg begleite ich Menschen in herausfordernden Lebensphasen dabei, wieder mehr innere Stabilität, Klarheit und Selbstverbundenheit zu entwickeln.

Meine Arbeit ist integrativ, traumasensibel und körperorientiert. Sie verbindet therapeutische Präsenz, achtsame Wahrnehmung und eine ressourcenfokussierte Begleitung – immer im Tempo, das sich für Sie stimmig anfühlt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der körperorientierten Psychotherapie bei anhaltendem Stress, Erschöpfung und einer Dysregulation des Nervensystems – sowohl begleitend als auch präventiv. Sie bildet für viele Menschen eine tragende Grundlage, um wieder mehr Balance, Selbstwahrnehmung und innere Beweglichkeit im Alltag zu entwickeln. Körperliche und seelische Prozesse sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Über den Körper können Sicherheit, Orientierung und neue Handlungsspielräume wieder erfahrbar werden.

Im Mittelpunkt stehen Sie: mit Ihrem Erleben, Ihren Stärken und Ihrer Fähigkeit zur Veränderung.

English speakers are very welcome.

Stress & Nervensystem

"Stress is a sign that you've lost the present moment." Eckhart Tolle

Stress gehört zum Leben. Entscheidend ist jedoch, ob unser Nervensystem nach Belastung wieder zuverlässig in Ruhe und Erholung zurückfindet. Gelingt das nicht, bleibt das innere Alarmsystem dauerhaft aktiv – oft unterbewusst, aber mit spürbaren Folgen.

Viele Menschen merken erst spät, wie sehr ihr System unter Druck steht. Stress zeigt sich nicht nur gedanklich, sondern häufig auch körperlich und emotional.

Typische Anzeichen eines überlasteten Nervensystems können sein:

  • anhaltende innere Anspannung oder Erschöpfung
  • Schlafstörungen, Reizüberflutung, schnelle Überforderung
  • emotionale Überforderung, Rückzug oder innere Leere – bis hin zu Angst, Niedergeschlagenheit oder Erstarrung
  • psychosomatische Beschwerden
  • das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen

Unser Nervensystem ist für akuten Stress gut ausgestattet: Es mobilisiert Energie, fokussiert Aufmerksamkeit und ermöglicht schnelles Handeln. Wird diese Aktivierung jedoch nicht ausreichend beendet, bleibt der Körper in einem Zustand erhöhter Wachsamkeit. Das kostet Kraft, schränkt Regeneration ein und kann langfristig die körperliche und seelische Gesundheit beeinträchtigen.

Die Grundlage meiner Arbeit bildet die körperorientierte Psychotherapie mit Fokus auf Stress- und Nervensystemarbeit. Sie unterstützt dabei, frühe Stresssignale wieder wahrzunehmen, innere Zustände besser einzuordnen und dem System schrittweise Entlastung zu ermöglichen – im Alltag ebenso wie im beruflichen Kontext.

Für manche Menschen reichen stabilisierende und stressregulierende Schritte aus, um wieder mehr Balance zu erleben. Wenn Belastungsreaktionen jedoch bestehen bleiben oder sich immer wieder ähnlich zeigen, kann eine psychotherapeutische oder traumatherapeutische Begleitung sinnvoll werden.

Psychotherapie & Traumatherapie

"Strong back, soft front" Roshi Joan Halifax

Körperorientierte Psychotherapie bietet einen geschützten Rahmen, um innere Prozesse bewusster wahrzunehmen, Erfahrungen einzuordnen und neue Wege im Umgang mit Belastung zu entwickeln.

Sie bildet eine zentrale Grundlage meiner Arbeit – insbesondere bei anhaltendem Stress, Erschöpfung, Überforderung, Angstzuständen, depressiven Verstimmungen sowie bei Burn-out und einer Dysregulation des Nervensystems.

Im therapeutischen Prozess verbinden sich Gespräch und die Aufmerksamkeit für körperliche Reaktionen. Beides hilft dabei, das eigene Erleben besser zu verstehen, ohne überwältigt zu werden. Der Verlauf orientiert sich an dem, was sich für Sie in der jeweiligen Phase stimmig und sinnvoll anfühlt.

Traumatherapie schließt an diese Arbeit an, wenn Stress- und Schutzreaktionen nicht mehr ausreichend in die Ruhe zurückfinden und sich wie festgefahren anfühlen. Sie ist kein Gegenpol zur körperorientierten Psychotherapie, sondern eine Vertiefung, die auf ihr aufbaut.

Trauma meint dabei nicht vornehmlich „schwere Ereignisse“. Es beschreibt vielmehr die innere Reaktion auf etwas, das zu viel, zu schnell oder zu lang war – und bei dem zugleich nicht ausreichend Sicherheit oder tragende Bindung zur Verfügung stand. In solchen Situationen bleibt die Gefahrenabwehr im Nervensystem aktiv, auch wenn die ursprüngliche Belastung längst vorbei ist. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Traumatherapie als einen Weg zurück zu mehr Sicherheit – im eigenen Körper, im Alltag und in Beziehungen. Es geht darum, innere Stabilität aufzubauen, Abstand zu gewinnen und schrittweise wieder Wahlmöglichkeiten zu entwickeln. Sie entscheiden jederzeit mit, was Raum bekommt und was nicht.

Als Orientierungsrahmen dient ein bewährtes Zusammenspiel aus Stabilisierung, behutsamer Bearbeitung und Integration. Diese Schritte sind keine festen Phasen und kein Programm, das „abgearbeitet“ wird, sondern helfen dabei, sich am aktuellen Bedarf des Nervensystems zu orientieren. Stabilisierung steht dabei immer an erster Stelle. Bearbeitung meint ein achtsames Annähern mit ausreichend Abstand. Integration beschreibt den Prozess, in dem Erfahrungen allmählich ihren Platz finden und sich wieder mehr innere Stimmigkeit entwickeln kann.

Methodischer Rahmen

Meine Arbeit ist integrativ. Das bedeutet, dass unterschiedliche therapeutische Ansätze miteinander verbunden werden – abgestimmt auf Ihr aktuelles Anliegen und dem individuellen Prozess. Die Auswahl der Methoden erfolgt im gemeinsamen Austausch. Mir ist wichtig, mein Vorgehen verständlich zu erklären, sodass Sie jederzeit wissen, was wir tun und warum.

Je nach Verlauf können unter anderem einfließen:

  • körperorientierte Wahrnehmungs- und Nervensystemarbeit
  • Ressourcenaktivierung
  • polyvagal informierte Ansätze
  • hypnosystemische und systemische Elemente
  • Arbeit mit inneren Anteilen
  • imaginative Verfahren zur Stabilisierung
  • Achtsamkeit & Selbstmitgefühl
  • Akupunktur

Ablauf, Preise & Termine

Ablauf

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, können Sie mich über das Kontaktformular oder per E-Mail kontaktieren oder ein Kennenlerngespräch online buchen.

So starten wir:

  • Kostenfreies Vorabgespräch (20–30 Minuten)
    Telefonisch oder persönlich in der Praxis. Raum für ein erstes Kennenlernen und für Ihre Fragen.
  • Erstgespräch (60–90 Minuten)
    Zeit, Ihr Anliegen ausführlicher zu besprechen und gemeinsam zu klären, ob eine Zusammenarbeit für Sie stimmig ist.
  • Regelmäßige Sitzungen
    In der Regel wöchentlich. Dauer und Frequenz legen wir gemeinsam fest und passen sie bei Bedarf an.

Termine erfolgen ausschließlich nach Vereinbarung.

Absagen

Ich arbeite nach dem Bestellprinzip. Das bedeutet, jeder Termin ist exklusiv für Sie reserviert.

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich um Absage mindestens 24 Stunden im Voraus.
Bei nicht rechtzeitig abgesagten oder versäumten Terminen stelle ich den vollen Betrag in Rechnung.

Preise

  • Vorabgespräch (20–30 Minuten): kostenfrei
  • 60 Minuten: 100 €
  • 90 Minuten: 140 €

Die Sitzungen finden in der Praxis oder online statt.

Kosten – Selbstzahlerleistung

Die Sitzungen sind eine Selbstzahlerleistung. Das bedeutet, dass keine Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen erfolgt.

Für manche Menschen ist dieser Rahmen mit Vorteilen verbunden, etwa durch größere zeitliche Flexibilität, eine individuelle Gestaltung des therapeutischen Prozesses und den Verzicht auf formale Diagnosestellungen.

Ob dieser Rahmen für Sie passend ist, klären wir gern im Vorabgespräch.

über Pia Götz

Mein beruflicher Weg begann in der Buchbranche, begleitet von einem frühen Interesse an innerer Entwicklung und menschlichen Prozessen. Mit der Yogalehrerausbildung 2013/14 vertiefte sich mein Fokus auf die Verbindung von Körper, Geist und Selbstregulation. Es folgten Weiterbildungen in Yin Yoga, Meditation und Reiki – und schließlich die Entscheidung, mich dem Heilberuf ganz zu widmen.

2018 schloss ich die Heilpraktikerausbildung an der Arche Medica Berlin mit staatlicher Prüfung ab. Anschließend absolvierte ich eine zweijährige Ausbildung in Akupunktur und Chinesischer Medizin sowie zahlreiche Fortbildungen, unter anderem zu Burn-out-Prävention, Psychologie in der TCM und NADA-Ohrakupunktur.

Mein Schwerpunkt verlagerte sich zunehmend in Richtung Psychotherapie. Prägend waren Weiterbildungen bei internationalen Lehrer:innen wie Deb Dana (angewandte Polyvagal-Theorie), Alaine Duncan (The Tao of Trauma) und Irene Lyon sowie eine Ausbildung in ressourcenorientierter Psychotherapie.
2024–2026 absolvierte ich eine mehrjährige Weiterbildung in Traumatherapie, die meine Arbeit heute maßgeblich prägt.

In meiner Arbeit ist mir die Verbindung von Körperarbeit, Achtsamkeit und moderner Traumatherapie besonders wichtig – klar, fundiert und auf Augenhöhe. Neben meiner Praxistätigkeit begleite ich gemeinsam mit Kolleg:innen auch Fachkräfte im sozialen Bereich in Fortbildungen, Supervision und polyvagaler Achtsamkeitspraxis.

Ich bin Mitglied der AGTCM (Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin) sowie des Verbands Freier Heilpraktiker.

 

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